closelyst Abrechnung prüfen
Nachgerechnet · kostenlos

Nebenkostenabrechnung prüfen, ohne sie irgendwo hochzuladen.

Die meisten Prüfdienste wollen zuerst deine Abrechnung — mit Name, Adresse, Wohnfläche und Kontostand. Nachgerechnet läuft in deinem Browser. Es gibt keinen Server, an den etwas gehen könnte, und das Ergebnis steht in Sekunden statt in Tagen.

Kein Konto, keine Werbung, kein Upload · Prüft ausschließlich deutsches Mietrecht

17 Sekunden, ohne Ton — die Beispielabrechnung, die die App mitbringt, vom Deckblatt bis zum fertigen Widerspruch.

Was andere anders machen

Die etablierten Dienste arbeiten gut und haben Fachleute, die Nachgerechnet nicht ersetzt. Sie unterscheiden sich aber in einem Punkt grundlegend: Sie brauchen deine Unterlagen.

  Nachgerechnet Mineko Nebenkosten-Assistent Mieterverein
Abrechnung hochladen nicht nötig erforderlich erforderlich erforderlich
Preis 0 € ab 49 €
frei mit Rechtsschutz
9,99 €
Vorabanalyse frei
84–138 € im Jahr
Ergebnis nach Sekunden bis zu 5 Tagen 2–4 Minuten Termin nötig
Konto nötig nein ja ja Mitgliedschaft
Widerspruch inklusive ja ja ja ja
Prüft ein Mensch nein ja nein ja
Kennt deinen Mietvertrag nein wenn eingereicht wenn eingereicht ja

Angaben der Anbieter, Stand August 2026 — mineko.de, nebenkosten-assistent.de. Preise und Leistungen können sich ändern; im Zweifel gilt, was dort steht.

Die zwei letzten Zeilen sind ernst gemeint

Nachgerechnet prüft kein Mensch, und es kennt deinen Mietvertrag nicht — der entscheidet aber mit, ob ein Posten überhaupt umgelegt werden darf. Deshalb ist das hier ein Werkzeug für den ersten Blick, nicht der Ersatz für eine Beratung.

Geht es um dreistellige Beträge oder streitet dein Vermieter zurück, führt am Mieterverein oder an einem Anwalt nichts vorbei. Die Mitgliedschaft kostet in der Regel weniger als der Streitwert.

Drei Blätter, wie auf Papier

Du tippst ab, was auf deiner Abrechnung steht. Gerechnet wird auf deinem Gerät.

1

Eckdaten

Zeitraum, Wohnfläche, Vorauszahlungen — und der Tag, an dem der Brief kam. Daraus ergeben sich die Fristen.

2

Posten

Jede Zeile mit Bezeichnung und Betrag. Die App ordnet sie der Betriebskostenverordnung zu und markiert, was dort nichts zu suchen hat.

3

Befund

Eine Liste der Beanstandungen mit Fundstelle im Gesetz, dazu die Summe — und ein Widerspruchsschreiben, das du nur noch ausfüllst.

Was tatsächlich geprüft wird

Zu jedem Punkt nennt die App die Fundstelle, damit du nachlesen kannst, statt uns glauben zu müssen.

  • Ist die Abrechnung zu spät gekommen? § 556 Abs. 3 BGB

    Der stärkste Punkt überhaupt: Kam sie später als zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums, ist die Nachforderung in aller Regel ausgeschlossen — die komplette, nicht nur der strittige Teil.

  • Gehört der Posten überhaupt auf die Rechnung? § 2 BetrKV

    Die Liste der umlagefähigen Kosten ist abschließend. Verwaltungskosten, Reparaturen, Bank- und Mahngebühren stehen nicht darauf und tauchen trotzdem regelmäßig auf.

  • Stimmt dein Anteil zur Wohnfläche? § 556a Abs. 1 BGB

    Ohne abweichende Vereinbarung wird nach Fläche verteilt. Die App rechnet jeden Posten nach und zeigt die Abweichung in Euro.

  • Sind die Heizkosten richtig verteilt? § 7, § 12 HeizkostenV

    Zwischen 50 und 70 Prozent müssen nach erfasstem Verbrauch verteilt werden. Liegt der Anteil daneben, darfst du um 15 Prozent kürzen.

  • Fehlt der CO₂-Anteil des Vermieters? CO2KostAufG

    Bei Öl, Gas und Fernwärme muss sich der Vermieter seit 2023 beteiligen — bei schlecht gedämmten Häusern mit bis zu 95 Prozent.

  • Ist das Kabelentgelt noch drin? § 230 Abs. 5 TKG

    Das Nebenkostenprivileg ist zum 1. Juli 2024 entfallen. Laufende Kabelentgelte dürfen seitdem nicht mehr über die Betriebskosten laufen.

Häufige Fragen

Was kostet das wirklich?

Nichts. Es gibt keine Bezahlschranke, keine Vorabanalyse, die dann doch Geld kostet, und keine Funktion, die hinter einem Konto liegt. Wenn dir das Werkzeug geholfen hat, kannst du im Shop freiwillig etwas dalassen — der Mindestbetrag ist null.

Wo landet meine Abrechnung?

Nirgends. Die App ist eine einzelne HTML-Datei, die vollständig in deinem Browser läuft. Sie stellt keine einzige Anfrage ins Netz.

Du kannst das selbst nachsehen: Seite öffnen, WLAN und Mobilfunk ausschalten, weiterarbeiten. Alles funktioniert. Was du eingibst, liegt im lokalen Speicher deines Browsers — löschst du die Browserdaten, sind auch die Einträge weg.

Ist das eine Rechtsberatung?

Nein. Es ist eine Orientierungshilfe, die dir mit Fundstelle im Gesetz zeigt, wo sich Nachfragen lohnt. Ob ein Punkt in deinem Fall durchgeht, hängt vom Mietvertrag ab — und den kennt die App nicht. Bei größeren Beträgen führt am Mieterverein nichts vorbei.

Brauche ich meine Belege?

Für den ersten Durchgang nicht — es reicht, was auf der Abrechnung steht. Für den Widerspruch ist die Belegeinsicht aber oft der entscheidende Schritt, deshalb schreibt die App die entsprechende Bitte gleich mit ins Schreiben.

Funktioniert das auf dem Handy?

Ja. Öffne die App im Browser und wähle „Zum Startbildschirm hinzufügen“ — danach startet sie wie eine richtige App, mit eigenem Symbol und ohne Adresszeile.

Gilt das auch in Österreich oder der Schweiz?

Nein. Geprüft wird ausschließlich deutsches Mietrecht — BGB, Betriebskostenverordnung, Heizkostenverordnung. Die Oberfläche lässt sich auf Englisch umstellen, die Paragraphen und der Widerspruch bleiben deutsch. Er geht schließlich an einen deutschen Vermieter.

Deine Abrechnung liegt gerade vor dir?

Dann brauchst du zwei Daten vom Deckblatt, und der erste Befund steht, bevor der Kaffee kalt ist.